Dombaustelle

Die Dombaustelle hatte ihre Premiere auf dem Gaudium 2018, Schloss Horst, Gelsenkirchen 

In dieser einzigartigen Erlebnisdarstellung treten alle Mitglieder Experimentums erstmalig zusammen auf und bringen dem Publikum eine authentische Baustelle im Mittelalter nahe.

Freuen Sie sich auf die Großgeräte Laufradkran und Sackkarre, sowie auf die Darstellungen des Dombaumeisters, der Architektin, des Drechslers, des Seilers, und vieler mehr.

Bitte beachten Sie, dass für die Darstellung der Dombaustelle mindestens 10 Vereinsmitglieder benötigt werden.
Hoch hinaus: Andreas und Sarah Begemann bedienen den Laufradkran.
Die Blide war eine gefürchtete Waffe.

Blide

Bliden sind die am meisten gefürchteten Belagerungsmaschinen des Mittelalters. Mit diesen Schleudergeschützen versuchen die Angreifer Stadt- und Burgmauern zu durchbrechen. Steine galten als beliebte Munition.

Aus Sicherheitsgründen verwenden wir mit Wasser gefüllte Luftballons, mit denen die Funktionsweise der Blide sehr gut demonstriert werden kann. Die Besucher sind dazu eingeladen, beim Spannen und Laden der Blide mitzuhelfen.

Die Blide kann leider nicht mit der Dombaustelle zusammen gebucht werden.

Schmied

Heißes Eisen und metallischer Klang, brodelndes Wasser und glühende Kohle. Mit kräftigen Schlägen bearbeitet der Schmied das Metall, formt das Werkstück und legt es immer wieder in die Glut, bis ein Gebrauchsgegenstand entsteht. Sein Gehilfe geht ihm dabei zur Hand und sorgt dafür, dass der Blasebalg immer arbeitet. Der Besucher erlebt die schwere, schweißtreibende Arbeit hautnah und mit allen Sinnen.

Schweißtreibend: Arno Remme und Tobias Linde arbeiten an der Esse.
Timo Schäferkordt stellt ein Seil her.

Seiler

Ohne Seile geht es nicht. Mithilfe einer originalgetreuen Seilerei werden in Windeseile Seile und Kordeln hergestellt. Von einem dünnen Strick bis zu dicken Tauen ist alles möglich. Das Publikum ist eingeladen, bei der Entstehung eines Seils tatkräftig mitzuwirken.

Zimmermannsgehilfe

Der Zimmermannsgehilfe hat seine Finger überall im Spiel und sieht genau, wo seine Hilfe am dringensten gebraucht wird und ist unentbehrlich, vor allem auf großen Baustellen. Wenn er nicht gerade die Blide oder den Tretradkran bedient, weiß er viel über die Entstehung und die Technik der Großgeräte zu erzählen.

Hochkonzentriert: Florian Westpfahl schwingt die Axt.
Thomas Riepenhausen in voller Ausrüstung.

Waffen- und Rüsttechnik

Die Ausrüstung eines Ritters und die Zusammenstellung seiner Waffen kann in Auseinandersetzungen und Schlachten über Leben und Tod, und damit über Sieg und Niederlage entscheiden. Wie setzt sich eine solche Ausrüstung im Detail zusammen und wie werden die einzelnen Bestandteile eingesetzt? Eine Auswahl von Schwertern und Stangenwaffen werden den Besuchern vorgeführt und erläutert.

Instrumentenbau, Bogenbau und Bogenschießen

Der Musikinstrumentenbauer stellt zumeist selbstgebaute Instrumente aus dem Mittelalter und der Renaissance vor und lässt sie für das Publikum erklingen. Spannendes Hintergrundwissen über die Geschichte, Verbreitung und Spieltechnik werden dem Besucher anschaulich vermittelt.

Das Bauen von Pfeil und Bogen mit altem Handwerkzeug wird praktisch vorgeführt, und vor den Augen des Publikums entsteht ein Bogen, wie er im Mittelalter zum Einsatz kam. Auch die passenden Pfeile werden hergestellt. Das Ganze wird begleitet von Informationen zu den verwendeten Materialien, ebenso wie Wissenswertes rund um den Bogen als Waffe und seine Geschichte.

Die Besucher bekommen ebenfalls die Möglichkeit, mit einem mittelalterlichen Bogen zu schießen. Verschiedene Bogenstärken ermöglichen es, für jeden den passenden Bogen zu finden. Selbstverständlich auch für Kinder. Sicherheitsvorkehrungen garantieren einen ungefährlichen Ablauf.

Hat den richtigen Dreh raus: Andreas Wabbel an der Drehleier
Jenny Wabbel und Ramona Reißmann sorgen für Stimmung mit Sang und Tanz.

Historische Musik

Die Musikanten spielen mittelalterliche Musik in authentischer Instrumentenbesetzung. Auf rekonstruierten mittelalterlichen Musikinstrumenten (u.a. Harfe und verschiedene Holzblasintrumente) werden geistliche und weltliche Musik des Mittelalters dem Publikum vorgetragen und entführen die Besucher in eine atmosphärische Klangwelt.

Buchmalerei und Skriptorium

Die Buchmalerei ist eine Kunst, die in den Klöstern entwickelt wurde. Deshalb tritt unsere Buchmalerin in einer typischen, mittelalterlichen Nonnenkluft auf. Vor dem Publikum fertigt sie Miniaturen im Stil der Bilderhandschrift des 12. Jahrhunderts an. Dabei verwendet sie Pigmente und Bindemittel, die den originalen Farben nachempfunden sind.

Ebenfalls ein fester Bestandteil der Klöster war das Skriptorium. Hier wurden meist heilige Texte von Hand vervielfältigt – eine Arbeit, die keine Fehler verzeiht.

Dagmar Laubenstein bei der Buchmalerei.
Werner Best erzählt von seinen Reisen.

Der Pilger

Auf den mittelalterlichen Straßen gehören Pilger zum gewohnten Anblick: Der weite Mantel, der Hut, der Stab, die Tasche und die Flasche sind Teil einer fast standardisierten Ausrüstung der frommen Wanderer. Mit der Jakobsmuschel am Hut zeigt der Pilger jeem, dass er sein Ziel – das Grab des heiligen Jacobus in Santiago di Compostella – erreicht hat. Er unterhält sich gerne mit den Besuchern und erzählt von seinen fernen Zielen und langen Reisen.

Sie haben Interesse daran, unseren Verein oder einzelne Darstellungen für Ihre Veranstaltung zu buchen? Dann kontaktieren Sie uns unter: kontakt@experimentum-ev.de